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Konstruktive Besonderheiten an Umgebindehäusern.
Ohne auf Details einzugehen, die hauptsächlich Fachspezialisten interessieren, seien einige konstruktive Besonderheiten aufgezeigt.
Vorrangig werden Beispiele genannt, die auch Laien gleich von außen sehen können. Nur bei öffentlich zugänglichen Bauten soll auch erwähnt werden, was erst im Hause sichtbar wird. Größenunterschiede sind immer auffällig. Als Beispiele: Neben sehr großen Bauten, wie die »Alte Mangel«, Georgswalder Straße 1 in
Ebersbach, gibt es ganz kleine, wie das in Ringenhain, Wiesenstraße 1. Geschlossene Höfe wie in Eibau, Bürgerweg oder in Leutersdorf, Geschw.-Scholl-Straße 22, oder der Museumshof in Markersdorf sind auch in ihrer Gesamterscheinung auffällig. Bei Letzterem ist es auch möglich, einige Besonderheiten der Bauweise anzusehen. Auch beim Faktorenhof in Eibau ist dies nach der Rekonstruktion möglich. Von einigen Besonderheiten nur eine: Vollerhaltene Blockstube trotz Ersatz der Umgebindehölzer durch Mauerwerk und eine Oberstockausmalung, auf die manches Schloß stolz wäre. Bauten, bei denen zwei Hausteile im Winkel aneinanderstoßen, z. B. in Cunewalde, Hauptstraße, das Haus von 1765, in Schönbach, Beiersdorfer Straße 12 oder ein durch Postkartenoder Kalenderbilder bekanntgewordener Winkelbau in Großschönau sind gegenüber den in der Oberlausitz üblichen Bauten mit langgestrecktem Rechteckgrundriß eine gewisse Besonderheit. Ebenso die Bauten, bei denen straßenseitig Erdgeschoß und Stockwerk errichtet wurde, aber an der hinteren (Hof-) Seite das Dach so weit herunterreicht, daß nur das Erdgeschoß des so bezeichneten Frackdachhauses zu sehen ist. Als ein Beispiel sei Oberoderwitz, Dorfstraße 55, genannt. Sehr selten blieb eine weitere Besonderheit erhalten, Umgebinde im oberen Stockwerk. Als Beispiel sei eines in Obercunnersdorf, Hauptstaße 45 und eines in Leutersdorf, unweit vom Gemeindeamt genannt. Bei manchen Umgebindehäusern kann man bei den Ecken der Blockstube noch eine Ausführung sehen, die der Fachmann als Eckverbindung mit Vorstoß bezeichnet. Bei diesen Ecken ragen die Blockhölzer immer wechselseitig einige Zentimeter über die Ecken. Besonders gut ist dies bei einigen der Schrotholzbauten, z. B. in der Gegend um Rietschen zu sehen. Häuser, bei denen im südlichen Teil der Oberlausitz Vorstoßausbildungen vorkommen, findet man nur gelegentlich. Die bescheidenen Innenmaße mancher Umgebindehäuser kann der Besucher sehr gut z. B. im »Schunkelhaus« in Obercunnersdorf, im »Reiterhaus« in Neusalza-Spremberg oder im Museum Sohland/ Spree erleben, aber auch in anderen Heimatmuseen, z. B. in Lawalde oder Cunewalde.
Ebersbach, gibt es ganz kleine, wie das in Ringenhain, Wiesenstraße 1. Geschlossene Höfe wie in Eibau, Bürgerweg oder in Leutersdorf, Geschw.-Scholl-Straße 22, oder der Museumshof in Markersdorf sind auch in ihrer Gesamterscheinung auffällig. Bei Letzterem ist es auch möglich, einige Besonderheiten der Bauweise anzusehen. Auch beim Faktorenhof in Eibau ist dies nach der Rekonstruktion möglich. Von einigen Besonderheiten nur eine: Vollerhaltene Blockstube trotz Ersatz der Umgebindehölzer durch Mauerwerk und eine Oberstockausmalung, auf die manches Schloß stolz wäre. Bauten, bei denen zwei Hausteile im Winkel aneinanderstoßen, z. B. in Cunewalde, Hauptstraße, das Haus von 1765, in Schönbach, Beiersdorfer Straße 12 oder ein durch Postkartenoder Kalenderbilder bekanntgewordener Winkelbau in Großschönau sind gegenüber den in der Oberlausitz üblichen Bauten mit langgestrecktem Rechteckgrundriß eine gewisse Besonderheit. Ebenso die Bauten, bei denen straßenseitig Erdgeschoß und Stockwerk errichtet wurde, aber an der hinteren (Hof-) Seite das Dach so weit herunterreicht, daß nur das Erdgeschoß des so bezeichneten Frackdachhauses zu sehen ist. Als ein Beispiel sei Oberoderwitz, Dorfstraße 55, genannt. Sehr selten blieb eine weitere Besonderheit erhalten, Umgebinde im oberen Stockwerk. Als Beispiel sei eines in Obercunnersdorf, Hauptstaße 45 und eines in Leutersdorf, unweit vom Gemeindeamt genannt. Bei manchen Umgebindehäusern kann man bei den Ecken der Blockstube noch eine Ausführung sehen, die der Fachmann als Eckverbindung mit Vorstoß bezeichnet. Bei diesen Ecken ragen die Blockhölzer immer wechselseitig einige Zentimeter über die Ecken. Besonders gut ist dies bei einigen der Schrotholzbauten, z. B. in der Gegend um Rietschen zu sehen. Häuser, bei denen im südlichen Teil der Oberlausitz Vorstoßausbildungen vorkommen, findet man nur gelegentlich. Die bescheidenen Innenmaße mancher Umgebindehäuser kann der Besucher sehr gut z. B. im »Schunkelhaus« in Obercunnersdorf, im »Reiterhaus« in Neusalza-Spremberg oder im Museum Sohland/ Spree erleben, aber auch in anderen Heimatmuseen, z. B. in Lawalde oder Cunewalde.
Als Bauhölzer kamen in der Oberlausitz und in Nordböhmen fast nur Nadelhölzer (Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche) zum Einsatz. Ausnahmen, wie Umgebindesäulen aus Eiche, sind sehr selten. Einige Bauten mit sehr altertümlichen Holzverbindungen seien als Beispiel genannt: Das umgesetzte, wiederaufgebaute Haus in Schönau-Bertsdorf, zwei in Ebersbach, Oststraße 28/30 und Hauptstraße 103 a, eines in Döhlen 15 und das in Gröditz in Kirchnähe. Außerdem ist die Hoffläche zwischen Haus und Scheune dort trapezförmig. Umgebinde mit doppelten Kopfbändern sind zum Beispiel im Westteil der Oberlausitz gelegentlich zu finden. Umgebindebauten, bei denen man Reste bzw. Spuren früherer Konstruktionen sehen kann, beweisen, daß der sichtbare Bauzustand Ergebnis einer früheren Umbaumaßnahme war.
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