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Nutzung und Bedeutung der Umgebindehäuser in heutiger Zeit.
Nach 1990 erkannten sehr viele Eigentümer in der Oberlausitz erst den Wert eines eigenen Hauses. In der DDR war es leider oft nur die »alte Bude«. Trotzdem wurde aus Liebe zur Heimat und zur bodenständigen Bauweise dankenswerterweise sehr viel zur Erhaltung getan, obwohl es zumeist
nicht leicht war, passendes oder überhaupt Baumaterial zu beschaffen. Handwerker, die bereit waren, denkmalsgerecht zu arbeiten, waren sehr selten zu finden.
nicht leicht war, passendes oder überhaupt Baumaterial zu beschaffen. Handwerker, die bereit waren, denkmalsgerecht zu arbeiten, waren sehr selten zu finden.Im Gegensatz dazu sind heute hervorragende Umnutzungen, Werterhaltungen und Werterhöhungen zu finden, so z. B. der Dreiseithof in Cunewalde bei der »Blauen Kugel«, die Heimatmuseen in ehemaligen Bauernhäusern in Niederund Obercunnersdorf, der Faktorenhof in Eibau mit Hochzeitszimmer im Obergeschoß mit der restaurierten einmaligen Ausmalung oder der Hochzeitssuite über dem ehemaligen Stall der Gaststätte in der ehemaligen Scheune und weiteren Festräumen.
Heute ist bei sehr vielen zu Wohnzwecken und anderweitig genutzten Häusern auch eine weitgehend moderne sanitäre Einrichtung vorhanden oder im Entstehen, zum Teil auch mit Bezug auf mögliche Tourismusnutzung. Manche der alten oder neuen, oft gut ausgestatteten Gaststätten in einem Umgebindehaus ermöglichen dem Besucher sehr leicht das Kennenlernen eines solchen Hauses von innen. Reine Ferienhausnutzungen, findet man oft in Nordböhmen.
Trotzdem kann man sagen, daß das Umgebindehaus, neben allen früheren Nutzungsveränderungen, wie Handweberhaus zu »reinem« Wohnhaus, Bauernhaus zur Bleibe vieler Familien, die als Ausgebombte oder Flüchtlinge (mehr oder minder zwangsweise) in ihm leben mußten oder denen in der DDR-Zeit, als sie z. B. Arztpraxis, Konsumverkaufsstelle, Gemeindeamt, Kindergarten, Hort, Laden, Büro oder Produktionsraum verschiedenster Art wurden, auch heutige Nutzungsveränderungen verträgt.
Voraussetzung ist, daß vom Besitzer und seinem Architekten, in Absprache mit der Denkmalpflege, Lösungen gefunden werden, die sich der traditionsgebundenen Gesamterscheinung des Umgebindehauses ein- oder unterordnen. Gute Beispiele zusätzlich zu den im Text genannten, sind zu finden. Sie werden mit dazu beitragen, daß die Unverwechselbarkeit der Oberlausitz, auch als Tourismusbesonderheit, weiterhin erhalten bleibt.
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Prinzipschema der Entstehungsschritte von Umgebindehäusern in Stockwerksbauweise.
Beteiligte Gewerke

An dieser Stelle möchten wir uns bei der Firma Olesch Werbung für die Genehmigung der Veröffendlichung dieser Infomationen herzlich bedanken. Nachfolgend das Impressum:
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Text und Zeichnungen : Karl Bernert
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Fotos : Karl Bernert, Heinz Müller Dresden, Peter Olesch
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Redaktion : Peter Olesch Werbung
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Literatur : Buch Umgebindehäuser - Karl Bernert
IV. überarbeitete Auflage "Umgebindehäuser eine europäische Einmaligkeit" von:
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Olesch - Werbung Haydnstr.12 02708 Löbau Tel./Fax:03585-833647 e-mail : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |
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